Testfahrt mit
Angela Stoffers

Leiterin des Zentralbereichs HR von KSPG

Keine Abgase in verkehrsbelasteten Ballungsräumen, wenig benötigter Parkraum und Fahrspaß pur: Der BMW i3 ist ein idealer Stadtwagen und bringt mit seiner Reichweite auch den etwas weiter draußen wohnenden Städter sicher wieder nach Hause. Ein urbanes Szenario, das auch Angela Stoffers nicht fremd ist. Am Steuer des geschmackvoll futuristischen Stromers unternahm die Leiterin des Zentralbereichs HR von KSPG eine Testfahrt in der Düsseldorfer Innenstadt.

Angela Stoffers lebt zwar zurzeit in einem baden-württembergischen Dorf mit 460 Einwohnern, aber die Großstadt ist ihr nicht fremd. Geboren und aufgewachsen in Köln, hat sie dort auch Jura studiert. „Jura ist Wort-Mathematik und nahezu überall im Alltag wichtig – das hat mich gereizt“, erläutert sie die Wahl ihres Studienfachs. Im betrieblichen Alltag Interessen auszuloten und zu vertreten, Brücken zu bauen, wo notwendig, ist außerdem ihre Passion. Nach dem Studium folgte das Referendariat in Aachen und eine erste Arbeitsstelle am dortigen Continental-Standort. Danach kamen Stationen in Hannover und Düsseldorf. Dabei zeigt sich schon von der Auswahl ihrer Arbeitgeber ein klares Auto-Gen bei der 42-jährigen Mutter von zwei Kindern. „Och ja, der geht“, ist ihr Kommentar beim Tritt auf das Gaspedal und ein ‚Freude-am- Fahren-Schmunzeln‘ zeigt sich in ihrem Gesicht.

Lautloses Dahingleiten durch Düsseldorf – eine ziemlich coole Erfahrung 

„Das ist cool – man wartet auf das Motorengeräusch und es kommt nichts“, stellt sie fest, während sie lautlos durch Oberkassel gleitet und schließlich in den Kaiser-Friedrich- Ring einbiegt. Angela Stoffers fährt gerne und viel Auto, ist dabei aber diszipliniert: „Ich telefoniere viel beim Fahren und leider kommt dabei der Fahrspaß manchmal etwas zu kurz.“ Und wer passt auf die beiden Kinder auf, wenn sie so viel unterwegs ist? Dazu gibt es im Hause Stoffers eine klare Aufgabenteilung: „Mein Mann managt unser komplettes Familienleben – anders könnte ich diesen Job nicht machen.“ Beide haben sich in Hannover kennengelernt, ihrer ersten beruflichen Station außerhalb des Rheinlandes. „Das ist eine wunderbare Stadt und ich habe dort sehr gerne gelebt, wenn man auch an Weiberfastnacht als Einzige kostümiert in der Straßenbahn sitzt.“ Nicht nur mit diesem Beitrag zur ‚kulturellen Integration‘ hat sie sich dort sehr gut zurechtgefunden und war auch bei den Niedersachsen schnell assimiliert. Aber Hannover war in ihrer damaligen Tätigkeit letztlich nur ihre Homebase, sie selbst auch rund um den Globus unterwegs. Ob in Milwaukee, USA, zum Recruiting Event oder in Malaysia zu einem Assessment-Center, Angela Stoffers musste sich auch diese Form der „Internationalität“ wie auch ihre weiteren interkulturellen Fähigkeiten im Laufe der Zeit erarbeiten.

Zurück ins Rheinland

Die Gelegenheit zur Rückkehr bot sich durch ein Jobangebot von Rheinmetall und so kam sie zurück an den Rhein, den sie mit ihrem BMW i3 gerade auf der Theodor- Heuss-Brücke Richtung Düsseldorfer Innenstadt überquert. Kurz danach biegt sie ab zum neuen Verwaltungsgebäude der Konzernmutter von KSPG, der Rheinmetall AG. Das Gebäude ist brandneu und der Elektro-BMW passt gut zum Ambiente. Ganz in der Nähe sind auch ihre beiden Kinder in den ersten Jahren aufgewachsen. Ist das nicht jetzt eine große Veränderung, von der Stadt in ein zwar gemütliches, aber kleines Dorf im Unterland zu ziehen? „Alles hat seine Zeit und ich genieße es jetzt ganz besonders, wenn ich nach vielen Veranstaltungen rund um den Globus zuhause bin und die Hektik der Großstadt hinter mir lassen kann.“ Entspannung findet sie beim Yoga, das sie auf einer früheren Indienreise noch einmal in der Praxis vertiefen konnte. Für sie ist dieser Sport das ideale Mittel, um Körper und Geist zu klären und alles wieder in eine entspannte Balance zu bringen. Apropos Entspannung: Die findet die Personalchefin auch beim Kochen. Im Augenblick steht bei ihr besonders Sushi hoch im Kurs. Dazu werden dann auch schon mal mangels in der Nähe erreichbaren Fischladens die Zutaten per Internet geordert. Angela Stoffers’ Geheimtipp für die Zubereitung der japanischen Köstlichkeit: gute Messer und ein „Gefühl“ für den Reis entwickeln; der muss nämlich auf den Punkt sein, sonst wird das Sushi nichts. Während Angela Stoffers flott zurück zu Pierburg nach Neuss strom(er)t – „das Fahrgefühl ist super“ – erzählt sie von ihrem ersten eigenen Auto, einem schwarzen Mini Cooper, den sie damals sehr genau konfiguriert hat, und davon, dass sie Fan von „Pimp my Ride“ war, begeistert, was man aus den alten fahrbaren Untersätzen noch alles machen kann. Pimpen muss man ihren BMW i3 derweil allerdings noch nicht. In Neuss angekommen, ist er noch für über 80 Kilometer Fahrtstrecke gut.