Rheinmetall Automotive wächst stärker als der Markt

Anhaltend hohe Profitabilität

Der Düsseldorfer Rheinmetall-Konzern rechnet in seinem Unternehmensbereich Automotive auch für das Geschäftsjahr 2018 mit anhaltendem organischen Umsatzwachstum und einer weiteren operativen Ergebnissteigerung.

Rheinmetall Automotive konnte sein Geschäftsvolumen 2017 spürbar erhöhen und erzielte einen Umsatz von 2.861 Mio. EUR, was gegenüber dem Vorjahr einem Zuwachs von 205 Mio. EUR oder 8% entspricht. Der Anstieg übertrifft damit deutlich das Wachstum der weltweiten Produktion von Light Vehicles in Höhe von 2,1%. 

Der Umsatzzuwachs wird von allen drei Divisionen getragen. Mechatronics legte beim Umsatz im Berichtsjahr um 9% auf 1.621 Mio. EUR zu und verdankt dies einer hohen Nachfrage nach Produkten zur Emissions- und Verbrauchsreduzierung. 

Die Umsatzerlöse der Division Hardparts stiegen um 5% auf 968 Mio. EUR, was ins-besondere auf eine Erholung der Nachfrage im Großkolbengeschäft zurückging. Das Handelsgeschäft der Division Aftermarket verzeichnete eine Steigerung um 11% auf 359 Mio. EUR. 

Dabei blieben die Anteile der drei Divisionen am Umsatz der Sparte weitgehend unverändert. Mechatronics war mit einem Anteil von 55% (Vorjahr: 54%) innerhalb des Unternehmensbereichs Automotive auch im Geschäftsjahr 2017 die umsatz-stärkste Division. Der Umsatzanteil des Bereichs Hardparts belief sich auf 33% (Vorjahr: 34%), Aftermarket trug wie im Vorjahr 12% zum Umsatz bei. 

Das operative Ergebnis des Unternehmensbereichs Automotive erreichte im abgelaufenen Geschäftsjahr 249 Mio. EUR, ein Plus gegenüber dem Vorjahr von 26 Mio. EUR oder 12%. Zum operativen Ergebnis steuerte die Division Mechatronics mit 176 Mio. EUR den größten Anteil bei. Mit einer operativen Umsatzmarge von 8,7% hat Automotive das bereits gute Vorjahresniveau der Sparte von 8,4% übertroffen. Unter Berücksichtigung eines Sondereffekts in Höhe von -22 Mio. EUR aus der Schließung des Kolbenwerks in Frankreich ergibt sich ein berichtetes EBIT in Höhe von 227 Mio. EUR.  

Die chinesischen 50/50-Joint Ventures des Unternehmensbereichs Automotive, deren Umsatz nicht bei Rheinmetall konsolidiert wird, haben sich im Geschäftsjahr 2017 erfolgreich weiter entwickelt. Die Erlöse der Joint Ventures sind in lokaler Währung um 7% auf 6.447 Mio. CNY gestiegen (2016: 6.037 Mio. CNY), bei einem allgemeinen Produktionswachstum im Bereich Light Vehicles in China von rund 2%. Die in die Konsolidierung einbezogenen 100%-Tochtergesellschaften in China sind noch dynamischer gewachsen, ihr Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2017 um 21% auf 969 Mio. CNY (2016: 798 Mio. CNY). In EUR haben sich die Erlöse der chinesischen Joint Ventures um 2% von 825 Mio. EUR auf 845 Mio. EUR erhöht. Die 100%-Tochtergesellschaften konnten ihren Umsatz um 17% von 109 Mio. EUR auf 127 Mio. EUR steigern. 

Ausblick 

Der Umsatzverlauf im Unternehmensbereich Automotive wird entscheidend von der Konjunkturentwicklung in den bedeutenden Automobilmärkten in Europa, Nord- und Südamerika sowie in Asien beeinflusst. Basierend auf den aktuellen Expertenprognosen für die Entwicklung der globalen Automobilproduktion in diesem Jahr, die von einem Zuwachs von rund 2% ausgehen, erwartet Rheinmetall Automotive ein Umsatzwachstum von 3% bis 4%. Für das Automotive-Segment rechnet Rheinmetall im Geschäftsjahr 2018 bei einer stabilen Konjunkturentwicklung mit einer absoluten Verbesserung des operativen Ergebnisses und einer operativen Ergebnisrendite von rund 8,5%. 

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen 

Diese Mitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen der Rheinmetall AG sowie den ihr derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Diese sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig; sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Rheinmetall übernimmt keine Verpflichtung, die in dieser Mitteilung gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.