Respekt!

Kein Platz für Rassismus bei Rheinmetall Automotive

Respekt, Inklusion, Gemeinschaft – drei Begriffe, eine Initiative: Mit einer gemeinschaftlichen Aktion an allen deutschen Standorten unterstützt Rheinmetall Automotive die seit 2010 bestehende Initiative „Respekt!“ für ein respektvolles Umgehen miteinander. Die Initiative, die auch von zahlreichen Prominenten und der IG Metall gefördert wird, setzt sich gegen Rassismus und Benachteiligung ein.

Den Startschuss bildeten die Standorte Neckarsulm und Berlin mit Mitarbeiterfesten. An allen Eingängen dienen angebrachte Schilder mit der Aufschrift „Respekt!“ als sichtbares Zeichen dafür, dass eine Kultur der Gemeinschaft täglich an allen Standorten gelebt wird.

„Hand in Hand“ in St. Leon-Rot

Bei der KS Gleitlager GmbH in St. Leon-Rot enthüllten Auszubildende im Zusammenhang mit der Initiative eine gemeinschaftlich angefertigte Skulptur, die fortan im Haupteingang des Unternehmens in die Höhe ragt. Der Kunstgegenstand trägt den symbolischen Titel „Hand in Hand“ und versinnbildlicht die menschliche Vielfalt am Standort. Initiiert wurde das kreative Projekt von Betriebsrat und der Personal- und Werksleitung. Bei der Gestaltung hatten die Auszubildenden freie Hand. Es entstand schließlich eine Platte als Fundament, auf der ineinandergreifende Hände mit dem Wort „Respekt“ montiert sind. Maximilian Ritz, Auszubildender zum Industriemechaniker, erklärt dazu: „Respekt braucht ein starkes Fundament, deshalb nutzten wir zwei Platten, die ineinandergreifen und eine starke Verbindung symbolisieren. Wir haben die dargestellten Hände in verschiedenen Farben eloxieren lassen, um die Vielfalt und Verschiedenheit darzustellen, die uns im Alltag und bei der Arbeit begegnen.“

Spielplatzsanierung für einen guten Zweck

Auch am traditionellen Verwaltungsstandort von Pierburg in Neuss setzten sich Auszubildende und dual Studierende für „Respekt!“ ein: Ein in die Jahre gekommener Spielplatz, auf dem kein Kind mehr spielen mochte, diente als gemeinsames Projekt der Jugendlichen. Werkzeuge zur Sanierung des Spielplatzes stellte das Unternehmen. Bestehende Geräte und Rutschen wurden abgeschliffen, Graffitis fein säuberlich entfernt und Sand rein gesiebt. Als besonderes Zeichen der Anerkennung stiftete die Stadt die Farben, die für die Lackierung der Spielgeräte notwendig waren. Der sanierte Spielplatz am Neusser Werk setzt damit ein Zeichen des Respekts für die Stadt, die Kinder und die Menschen. Die Initiative „Respekt!“ wird inzwischen an allen deutschen Standorten mit zahlreichen Projekten unterstützt und soll auch weiterhin ein omnipräsentes Zeichen für Gemeinschaft, Inklusion und Offenheit sein.