Neue Konzernstruktur

Rheinmetall stellt sich neu auf

Rheinmetall treibt seine strategische Neuausrichtung zu einem integrierten Technologiekonzern mit einer neuen Konzernstruktur voran.

Die fünf Divisionen in der neuen Struktur werden direkt vom Rheinmetall- Vorstand geführt. Die organisatorische Trennung in die bisherigen Unternehmensbereiche Automotive sowie Defence entfällt wie auch die bisherige Zwischenholding Rheinmetall Automotive AG. Sie wird in die vorhandene Konzernstruktur integriert. Im Automobilmarkt wird Rheinmetall künftig mit den Divisionen Sensors and Actuators und Materials and Trade auftreten. Sensors and Actuators umfasst das Geschäft der früheren Division Mechatronics, also der Pierburg GmbH und der Pierburg Pump Technology GmbH. Das Geschäft der MS Motorservice International GmbH, das Bearing-Geschäft sowie die Aktivitäten im Rahmen des Joint Ventures KS HUAYU AluTech GmbH bilden künftig die Division Materials and Trade.

Nachdem der Konzern bereits im Sommer 2020 die Prüfung strategischer Optionen für die Weiterentwicklung der bisherigen Division Hardparts – und hier insbesondere für die Bereiche Klein- und Großkolben – angekündigt hatte, wird der bisherige Kolbenbereich als Nicht-Kerngeschäft weitergeführt, wobei die Entscheidung über mögliche Optionen für diesen Bereich voraussichtlich in der Jahresmitte 2021 erfolgen wird. „Die neue Struktur wird den Technologietransfer zwischen den einzelnen Bereichen von Rheinmetall fördern und die Fokussierung auf zukunftsfähige Technologien und Geschäftsfelder mit Potenzial für eine nachhaltige Wertsteigerung unterstützen. Als Wachstumstreiber sind insbesondere die Sicherheitstechnologie und die Elektromobilität definiert und auch das Thema Nachhaltigkeit ist integraler Bestandteil der Konzernstrategie“, so Armin Papperger, Vorstandsvorsitzender der Rheinmetall AG.