Gekühlte „Grüne Hornisse“

Pierburg unterstützt Studenten-Rennteam der TU Chemnitz

Fast 60.000 Arbeitsstunden und hunderttausende EUR an Fertigungs- und Materialleistungen, von Spendern und Sponsoren bereitgestellt, stecken in der „Green Hornet“. So heißt der 100 PS starke Elektro-Rennwagen, den 50 Studenten des T.U.C Racing e. V. – das ist das Studenten-Rennteam der TU Chemnitz – entwickelt und gebaut haben. In dem Verein sind Studenten aller Fakultäten zusammengeschlossen.

Mit der „Grünen Hornisse“ nahmen die Nachwuchsingenieure im vergangenen Jahr an speziellen Rennen teil, zuerst in Most, später in Hockenheim bei der „Formula Student“. Dabei handelt es sich um internationale Konstruktionswettbewerbe, bei denen jährlich Teams von Universitäten aus aller Welt mit einem selbst entwickelten Formel-Rennwagen gegeneinander antreten. 

Doch bevor die „Green Hornet“ an den Start gehen konnte, fehlte noch etwas Entscheidendes – die richtige Wasserpumpe. Sie sollte nicht nur klein und leicht sein, sondern auch drehzahlabhängig den Elektromotor stärker oder weniger stark kühlen. Unterstützung fanden die Studenten im knapp 40 Kilometer entfernten Hartha bei Pierburg Pump Technology mit der Kühlwasserpumpe CWA100-3. Normalerweise stellen die Harthaer die Wasserpumpen nicht für den Rennsport her, sondern für Serienfahrzeuge. „Doch die Studenten haben anhand unserer Veröffentlichungen und Datenblätter im Internet eingeschätzt, ob die Pumpe passt“, sagt Dr. Wolfgang Zacher, Projekt Manager Development Electrical Water Pumps.

Die CWA100-3 erwies sich als leistungsfähig und zuverlässig

„Da sich die CWA100-3 elektrisch regeln lässt, ist sie für die speziellen Anforderungen des Elektro-Rennwagens ideal.“ Fahrzeugelektronik und Pumpe kommunizieren über eine Schnittstelle, tauschen Diagnose-signale aus – das ist auch ein Energiesparfaktor.

Zusätzlich unterstützen die Mitarbeiter von Pierburg mit Know-how: „Wir haben zu Baugrößen, zur Schnittstelle, zu Einbaumöglichkeiten sowie zum Handling beraten und den obligatorischen End-of-Line-Test durchgeführt“, sagt Dr. Wolfgang Zacher. So kam es zu einem interessanten Austausch zwischen Praktikern und Studenten – von dem beide Seiten profitierten. 

2018 hatte es für einen Sieg zwar noch nicht gereicht – die Kühlmittelpumpe aus Hartha hat sich aber bei ihren Einsätzen sowohl in Most als auch in Hockenheim als leistungsfähig und zuverlässig erwiesen.

Weitere Informationen

Ein Video gibt es unter tiny.cc/greenhornet